Chronologische Übersicht über einige für die dörfliche Entwicklung und das dörfliche Leben wichtige Jahreszahlen (aus diversen Unterlagen zusammengestellt): |
| 1351 | Erstmalige Erwähnung, schon vorhandene Kapelle |
| 1398 | Hisperg (nach Sturmfels (Ortsnamen Nassaus)), Hirßberg (nach C.D. Vogel) |
| 1507 | Hirtzberg (nach dem Kirchenbuch Fleisbach) |
| 1507 | Ein Hof, der den Spricasten von Waldmannshausen gehörte, eine Adelsfamilie, die auch Patronatsherrin der Kapelle war |
| 1630 | (29.1.) 2 Einwohner bei Hexenverfolgung in Herborn auf dem Scheiterhaufen verbrannt |
| 1630 | (5.3.) 2 Einwohner bei Hexenverfolgung in Herborn auf dem Scheiterhaufen verbrannt |
| 1637 | Einpfarrung nach Fleisbach, Anlage des ersten Hirschberger Friedhofs bei der Kapelle (vorher wurden die Toten auf dem gemeinsamen Friedhof des Kirchspiels Herborn begraben |
| 1641 | Erbauung eines herrschaftlichen Hofes durch die Fürstin Anna Auguste von Nassau-Dilbg |
| 1667 | Hirsperg |
| 1681 | Hirßberg |
| 1715 | (21.11.) Herrschaftliche Hof durch Feuer vernichtet, aber gleich wieder aufgebaut |
| 1728 | 12 Haushaltungen, davon einige Namen: Becker, Hauß, Kämpfer, Lang, Lutz, Meckel, Prester, Schaaf, Schmit |
| 1728 | kirchliche Trennung von Fleisbach und Zuteilung nach Herborn. schulische Trennung von Merkenbach, Hirschberg erhält seinen eigenen Schulmeister (Wahrscheinlich Erbauung der alten Schule) |
| 1761 | Renovierung der Kapelle („Dieß gottes Haus ist erneuert und renoviert im Jahre 1761 den 13 jungus.“) |
| 1785 | Ein lange geführter Streit um Viehtriebsgerechtigkeiten kam zum vorläufigen Abschluß. Die Gemeinden Fleisbach, Guntersdorf, Merkenbach und Hirschberg erhielten „am Endseifen“ ein gemeinsames Stück Viehweide. Spätere Unstimmigkeiten deswegen wurden erst 1845 endgültig bereinigt |
| 1786 | In Hirschberg lebten in 12 Familien: 13 Ehepaare, Kindern, Jugendlichen und 4 Wittiben und 1 Wittiber. Dies waren zwischen 70 bis 80 Personen |
| 1792 | Das herrschaftliche Hofhaus ging durch Kauf für 1890 Gulden in den Besitz der Gemeinde über. Die etwa 120 Morgen Land wurden in Form einer Erbleihe an 4 Erbleihpächter verpachtet. |
| 1797 | (16.12.) Wegen des Revolutionskrieges musste „... der Vorstand und sämtliche Gemeindeglieder der Gemeinde Hirschberg zur Bezahlung französischer Kriegskosten Dreihundert Sieben und Sechzig fl aufgenommen“ werden. |
| 1823 | Hirschberg zählt 100 Einwohner |
| 1835 | (26.2.) Vertrag über die Feuerspritzenvereinigung mit Hörbach und Merkenbach. Die gemeinsame Feuerspritze war in Hörbach stationiert |
| 1837 | Wurde der Weg von Hirschberg am Schildberg vorbei nach Merkenbach angelegt 1840 (20.2.) 2 Häuser und 2 Scheunen wurden durch einen Brand eingeäschert (die Anwesen Kämpfer und Späth) |
| 1843 | bestand das Dorf aus 25 Häusern und den entsprechenden Wirtschaftsgebäuden; es zählte 36 Familien mit 151 evangelischen Personen |
| 1845 | (19.3.) Unterzeichnung eines Vertrages zur Regelung der Viehtriebsgerechtigkeit, in dem die „Markweide„ auf 4 Gemeinde entsprechend des durchschnittlichen Viehbestandes der letzten 10 Jahre (110 Stück Vieh für Hirschberg) durch der Schultheißen Dietrich, den Vorstehern Johann Jost Schaaf und Philipp Kreuter. |
| 1847 | Errichtung des Backhauses, nachdem das in der alten Schule untergebrachte Backhaus nicht mehr verwendungsfähig war. |
| 1850 | Erstes Wirtshaus im Kehls Haus gegenüber der Kirche aus dem Protokoll der Gemeinde vom 26. Mai 1850 (von 1984-1985 hatte Hirschberg 3 Gaststätten Brenneke, Dietrich und Schmidt) |
| 1850 | (8.1.) 24 Viehbesitzer unterschreiben einen Vertrag und bilden eine Viehassekuranz. |
| 1851 | (10.2.) Man beschließt eine Brunnenleitung zu legen; für Brunnen und Leitung musste man 100 Gulden aufnehmen. |
| 1859 | Zu Ehren des 100. Geburtstages des Dichters Friedrich Schiller pflanzte die Schuljugend „im Grübchen“ die Schiller-Eiche. Leider wurde der Baum am 26. Mai 1966 durch Blitzschlag völlig zerstört. |
| 1860 | verfügt Hirschberg über eine kleine Feuerspritze, 230 m Schläuche, einen Wasserzubringer und einen Apparat zum Trocknen der Schläuche. Fünf Brandweiher standen zur Verfügung: 1. untig dem Dorf, 2. aufm Kiß, 3. ufm Gramberg, 4. oben im Dorf, 5. mitten im Dorf am Backhaus. |
| 1860 | Erneuerung der Kapelle |
| 1863 | Der neue Friedhof wird „auf dem Waasen“ angelegt. |
| 1864 | Die Gemeindeschmiede, die in der alten Schule untergebracht war, wurde aufgehoben, sämtliches Schmiedegeschirr kaufte der Schmied Konrad Kämpfer von der Gemeinde für 48 Gulden. |
| 1870/71 | Wilhelm Schaaf und Reinhard Dietrich waren während des deutsch-französischen Krieges Soldaten |
| 1870 u. 1877 | wird das Leiterhaus und das Spritzenhaus auf dem unteren Teil des alten Friedhofes errichtet |
| 1900 | (3.11.) Die Gemeindeversammlung beschließt eine Vergrößerung des Todtenhofes |
| 1902 | (14.10.) Festlegung des Baubeginns der Schule, nachdem zunächst der Antrag der Königlichen Regierung wegen Geldmangel und Bedürftigkeit abgelehnt wurde. |
| 1904 | (19.10.) Einweihung des Schulgebäudes |
| 1905 | erste Straßenbeleuchtung durch 2 Petroleumlaternen, eine am Spritzenhaus und eine an der alten Schule, für deren Instandhaltung, Anzünden und Auslöschen der Polizeidiener Wilhelm Blecker eine jährliche Sondervergütung von 5 Mark erhielt |
| 1907 | Gründungsjahr des Gesangvereins „Germania“ |
| 1914 | 22 Männer wurden zum Kriegsdienst eingezogen, von denen sechs an der Front fielen, zwei starben unmittelbar nach dem Krieg an Kriegsfolgen und zwei kehrten 1919 aus englischer Kriegsgefangenschaft zurück |
| 1921 | (19.6.) Einweihung der Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. Weltkrieges |
| 1921 | (8.12.) Zum ersten Mal brannte das elektrische Licht |
| 1925 | (16.6.) Scheune Debus durch Blitzschlag eingeäschert |
| 1925 | (20.8.) Gründung der freiwilligen Feuerwehr |
| 1926 | Umbau der Kapelle |
| 1927 | Bau der Wasserleitung die Kosten 28000 Mark. |
| 1929 | (Frühjahr, Sonntagmorgen) Brand des Dachstuhls der Kämpfer’schen Schmiede |
| 1930 | (21.1.) Die Kraftpost nahm die Strecke Herborn-Guntersdorf über Merkenbach-Hörbach-Hirschberg in Betrieb |
| 1930 | Anlegung des Sportplatzes am Schildberg durch den freiwilligen Arbeitsdienst, der aus arbeitlosen Einwohnern bestand, die von der Gemeinde gegen Entgelt beschäftigt wurden |
| 1933 | Auflösung des Sportvereins, der seit 1925 bestanden hatte |
| 1938 | Erste Milchlieferung nach Herborn |
| 1945 | (27.3.) Kampfhandlungen in Dorfnähe, amerikanische Panzer und andere Militärfahrzeuge fuhren durchs Dorf in Richtung Merkenbach |
| 1946 | Aufnahme von 60 Heimatvertriebenen durch 19 Familien; höchste Einwohnerzahl 286 |
| 1949 | ( 13.8.) Hirtenfest Wilhelm Blecker 50 Jahre Hirte in Hirschberg |
| 1956 | Umfangreiche Renovierung der Kapelle |
| 1956 | (1.7.) Ausscheiden aus dem Herborner Kirchenspiel und bildet mit Hörbach und Guntersdorf die selbständige Kirchengemeinde Hörbach. |
| 1957 | (1.6.-3.6.) 50jähriges Jubiläum des Gesangvereins |
| 1963 | Baubeginn des Feuerwehrhaus |
| 1963 | (1.4.) Umschulung der Schulkinder 5.-8. Schuljahr von Hirschberg nach Merkenbach |
| 1965 | (1.4.) Umschulung der Schulkinder 3.-4. Schuljahr von Hirschberg nach Merkenbach |
| 1965 | (21.11) Einweihung des Mahnmals für die Gefallenen des 2. Weltkrieges. 14 aus Hirschberg stammende Männer kehrten nicht in die Heimat zurück. |
| 1966 | (26.5.) Blitzschlag zerstört Schiller-Eiche „im Grübchen“ |
| 1966 | Einweihung des Gerätehauses und Anschaffung des ersten Löschfahrzeugs |
| 1966 | (1.12.) Umschulung der Schulkinder 1.-2. Schuljahr von Hirschberg nach Merkenbach |
| 1970 | Legen Hirschberger den heutigen Spielplatz an (Straße am Spielplatz) |
| 1970 | (19.8. Mi.) 1. Kreissieger, 1. Bezirks- und Gebietssieger und 2. Landessieger bei „Unser Dorf soll schöner werden.“ |
| 1971 | (14.7. Mi.) Gebietskommission „Unser Dorf soll schöner werden „ nimmt Hirschberg unter die Lupe |
| 1971 | (2. u.3. 10.) Fest anlässlich des Sieges aus „Unser Dorf soll schöner werden“ |
| 1972 | (21.10) Übergabe des neuen TSF für die Feuerwehr |
| 1979 | (9.5.) Zerstörung der Grillhütte durch Brand |
| 1981 | (24.1.) Scheunenbrand bei Karl Schönling |
| 1983 | (22.2.) Scheunenbrand bei Willi Debus |
| 1989 | Zur Sonnenwende wird das Hirtendenkmal gesetzt |
| 1990 | Wird der Landfrauenverein gegründet (17 Gründungsmitglieder) |
| 1991 | Beginn der Bauarbeiten der Durchfahrtsstraße Wasserleitungen, Abfluss und Stromleitungen wurden neu verlegt wodurch sich das gesamte Ortsbild geändert hat, denn die alte Teerdecke ist komplett erneuert worden, zum teil auch durch Pflastersteine |
| 1991-1992 | Wird die Wasser-, Abwasser- und teilweise die Stromleitung erneuert durch diese Erneuerung ändert sich das Dorfbild |
| 1993 | Dorffest mit den Landfrauen, dem MGV und der Feuerwehr (zum Anlass wird die Fertigstehlung der Straße angenommen) |
| 1999 | Ist der Stern von Hirschberg entstanden, der Grundgedanken um in das Jahr 2000 zu leuchten |
| 2000 | Feiert die Feuerwehr ihr 75 Jähriges bestehen vom (01. – 03. September) |
| 2001 | Umfangreiche Renovierung der Kirche |
| 2001 | Hirschberg feiert seine Urkundliche Erwähnung hierzu setzen die Ortsvereine einen Gedenkstein am 14. Juni 2001, um an das 650 jährige Bestehen zu erinnern |
| 2001 | Die Wasserversorgungsleitung vom Hochbehälter zum Höhenweg wird nach 74 Jahren erneuert |
| 2002 | Die Pflastersteine im Kurvenbereich bei der Kirche haben sich immer wieder gelöst und werden durch eine Teerdecke ersetzt |
| 2002 | (September) Feiern Hirschberger und Merkenbacher Bürger 25 Jahre Gebietreform |
| 2002 | Ist der Stern aus Dachlatten durch ein verzinktes Stahlgerüst ersetzt worden |
| 2003 | (30.05.) Feiert Lina Becker ihren 100sten Geburtstag |
| 2003 | (02.06.) Wurde Hirschberg von starkem Regen heimgesucht, so dass der Brandweiher übergelaufen ist und das Wasser noch in die Straße Am Spielplatz abgelaufen ist. Einige Keller standen unter Wasser. |
| 2003 | (23.08.) Laden Feuerwehr und Gesangverein zum 25 jährigen Jubiläum der Hirschberger Grillhütte ein |
| 2003 | (02.12) Wird am Denkmal unter der Kirche ein Tor gesetzt |
| 2004 | (22.03-26.03) Wird ein Graben zum Hochwasserschutz im Greifensteiner Weg angelegt |
| 2004 | (19.04-15.05) Wird von Hirschbergern ein Lehrpfad über die Viehweide angelegt |
| 2004 | (29.07.) Wurde Hirschberg in der Hessenschau gezogen bei "Aufbruch in den Alltag"; der Filmbeitrag wurde am 31. Juli ausgestrahlt |
| 2004 | (07.08.) Einweihung vom Panoramaweg durch den Ortsvorsteher Matthias Schönling |
| 2004 | (16.08.) Dankschreiben vom Bürgermeister Hans Benner für die Errichtung des Panoramawegs |
| 2004 | (26.08) Feuerwehreinsatz Ölspur von 200 m Länge durch Hirschberg |
| 2004 | (10.09) Feuerwehreinsatz am Grillhüttenweg Kiefernbrand im Bereich der Hölle |
| 2004 |
Anfang November wird die Urnenwand am Friedhof aufgestellt |
| 2005 |
(21.01) Wurde Hirschberg von starkem Regen heimgesucht, unser Feuerwehrhaus und der Keller im Greifensteiner Weg 8 standen wieder (02.06.2003) unter Wasser |
| 2005 | (23.-25.05.) Der Vorfluter im Greifensteiner Weg wurde zum Hochwasserschutz erhöht |
| 2005 | (24.05.) Wurde eine über 20 Meter hohe Fichte auf dem Friedhof gefällt; sie hatte hinter der Leichenhalle gestanden, und im Denkmal wurde eine etwa 5 Meter hohe Fichte gefällt; sie stand an der Kirche |
| 2005 | (30.05.) Feierte Lina Becker als älteste Bürgerin von Herborn ihren 103. Geburtstag |
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2006 |
(19.08.) Am Panoramaweg wird
der Teich auf der Viehweide vergrößert |
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2006 |
(17. 09) Hochwasser an der
Dill, Feuerwehr Hirschberg ist in Herborn, Ehringshausen und Dillenburg im
Einsatz und erhält Dankschreiben vom Landrat und Bürgermeister aus
Ehringshausen |
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2007 |
(18.01.) Orkanböen (Kyrill)
ziehen über den Ort. Bäume stürzen um, auch auf die Stromversorgung, Dächer
werden beschädigt. Feuerwehr hat dadurch 3 Hilfe-Leistungseinsätze im Ort.
In den Wochen danach wurden im Ort einige Fichten gefällt. |
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2007 |
Seit wir Hirschberger Mitte
Januar erfahren, dass ein Sendemast (E-Plus) auf der „Schönen Aussicht“
errichtet werden soll, kämpfen wir gegen den Bau |
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2007 |
(26.01) Erste Urne ist in der
Urnenwand beigesetzt (Helmut Stahl) |
| © Heiko Wengenroth und Jörg Schmidt |
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