| Termine und Aktivitäten
in Berlin |
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4. September 2010,
14.00 Uhr,
Tiergartenstraße 4, Berlin-Mitte
Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer der
Erbgesundheitsgesetze des Nationalsozialismus
Begleitprogramm,
3.
September 2010 - Vorträge u.
Diskussion: Verstehen und Gedenken,
Psychiatrie im
Nationalsozialismus – Lernen mit der
Geschichte? - Film mit und über Dorothea Buck; - Ausstellung "Totgeschwiegen" |
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27. Januar, 15:00 Uhr,
Tiergartenstraße 4
Der neue
Beauftragte der Bundesregierung für
die Belange behinderter Menschen, Hubert
Hüppe, legt am Tag des Gedenkens der
Opfer des Nationalsozialismus einen
Kranz nieder.
Presseinfo des Bundesbeauftragen für die
Belange behinderter Menschen, Hubert
Hüppe
27.01.2010 |
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26. Januar, 16 Uhr,
Martin-Gropius-Bau
Übergabe der Sterbebücher von
Meseritz-Obrawalde an das Landesarchiv Berlin
Pressemiteilung des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes
Presse: Neues Deutschland, 28.01.2010
Deutsch-polnische
Partnerschaft zum Gedenken an die Opfer der
Eugenik |
5. September 2009
Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer der
Erbgesundheitsgesetze |
10.
Juli bis zum 9. August 2009
18.
Juli 2009
Himmel und mehr - Dorothea Buck auf der Spur
Film von Alexandra Pohlmeier |
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23. Januar 2009
Eröffnung
der
Ausstellung
„Totgeschwiegen 1933–1945.
Die
Geschichte der Wittenauer
Heilstätten, seit 1957 Karl-
Bonhoeffer-Nervenklinik“
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20. Januar 2009
Öffentliches Symposium
»Umgang mit dem historischen Gelände der
Tiergartenstraße 4«
Lichthof, Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
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Resolution (mit großer Mehrheit
verabschiedet)
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Redebeitrag von S. Falkenstein
Presse
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Berliner Morgenpost 20.1.09
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Neues Deutschland 22.1.09
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17. Januar 2009
Das
Denkmal der Grauen Busse verlässt Berlin
- Gedanken zum Abschied (S.
Falkenstein)
-
Kunst im öffentlichen Raum - Berliner
Tagesspiegel

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06.09.2008
Dokumentation der Mahn- und
Gedenkveranstaltung
für die Opfer der Erbgesundheitsgesetze
an der
Gedenktafel an der Philharmonie,
Tiergartenstraße
Initiative des Bundesverbandes
Psychiatrie–Erfahrener
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Rede von Dorothea Buck
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Den Ort zum Sprechen bringen
(B.
Görres)
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Fotos von der Veranstaltung (J.
u. S. Falkenstein)
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Fotos von der Veranstaltung (L.
Gergs) |
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Donnerstag,
10. Juli 2008
Öffentliche Übergabe einer
Informationstafel unweit der „Euthanasie“-Gedenktafel, die mit Texten und
Abbildungen über die "Aktion T4"
informiert.
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Rede von M. Marquardt,
Berliner Landesbeauftragter für Menschen mit
Behinderungen
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Rede von S. Falkenstein

"Aktion T4" - Informationstafel, Tiergartenstraße in Berlin
mehr Fotos ... |
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11. 04. 08
Theater-Premiere:
Christoph Klimkes: "Tiergartenstraße 4"
Ort: tribuene, Otto-Suhr-Allee
18, 10585 Berlin Fon 030.341 90 01, Fax 030.341 16 86
Termine:
11./16./17./19./23. - 25. April / 28. - 31. Mai
2008
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Info über
das Stück
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9. April 2008
Charité
Campus Mitte
Klinik
für Psychiatrie und Psychotherapie
Skulptur
„Mutter und Kind“
von
Dorothea Buck
Neugestaltung des Foyers – Erinnerung an
die Zeit des Nationalsozialismus
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18.01.08
Aufstellung des Denkmals der Grauen
Busse
Die
Veranstaltungen zur temporären
Aufstellung des Denkmals der grauen
Busse am und die damit verbundene
öffentliche und mediale Aufmerksamkeit
waren sicher der Höhepunkt der
bisherigen Bemühungen des Runden
Tisches, von dem die Initiative,
Planung, Organisation und nicht zuletzt
die Akquisition von Sponsorengeldern
ausgingen.
17.01.08
Einführungsveranstaltung
in der
Landesvertretung Baden-Württemberg,
Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin.
Vortrag:
Prof. Dr. Stefanie Endlich:
Das Denkmal der Grauen Busse und
andere künstlerische Formen des
Gedenkens an die Opfer der "Euthanasie"-Morde
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Aufstellung des Denkmals der Grauen
Busse
Website Die Künstler
Horst Hoheisel und Andreas Knitz
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Allgemeine Informationen über das
Denkmal (Wikipedia)
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Rede (S. Falkenstein) anlässlich der
Aufstellung
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Deutschlandfunk, Kultur heute
(Audiodatei)
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Das Denkmal der grauen Busse in Berlin
(S.
Falkenstein) erschienenen im
GedenkstättenRundbrief
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Stuttgarter Zeitung Online, 19.01.08
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Einladungskarte
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Einladungsschreiben
Aufstellung des Denkmals der Grauen
Busse in Berlin |
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25.10.07
„Info-Bushaltestelle“ von Ronnie Golz,
Mitglied des Runden Tisches in Kooperation mit der Firma Wall AG
Die "Info-Bushaltestelle“ an
der Philharmonie wurde der Öffentlichkeit übergeben. R. Golz thematisiert mit diesem Projekt
den Zusammenhang zwischen der "Aktion T4“ und
dem Holocaust.
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Website von R.
Golz
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Der
Tagesspiegel Berlin
-
Berliner Morgenpost |
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01.09.07
Mahn- und Gedenkveranstaltung
an der Philharmonie
für die Opfer der
Erbgesundheitsgesetze des Nationalsozialismus an
der Gedenkplatte, Tiergartenstr. 4
Veranstalter: Bundesverband
Psychiatrie-Erfahrener e.V.
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Einladungsflyer
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Rundbrief des Bundesverbandes Psychiatrie
Erfahrener |
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05.07.07
Bescheid des Berliner
Abgeordnetenhauses
Positiver Bescheid
auf meine Eingabe beim Petitionsausschuss des
Berliner Abgeordnetenhauses
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Brieftext
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14.05.2007
Schreiben von Wolfgang Thierse
Positiver Bescheid aus dem Büro des
Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse
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Brieftext
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24.04.07
Grundriss-Markierung der ehemaligen
"T4"-Zentrale
Durch die Vermittlung des Aktionsbündnisses für
Menschen mit Behinderungen „Das Baue Kamel“
wurde von Auszubildenden des Berliner
Oberstufenzentrums Bautechnik I der historische
Grundriss der „T4“-Zentrale ermittelt und
markiert und so für die Öffentlichkeit sichtbar
gemacht.
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Bericht auf der Website "Das Blaue Kamel"
© Fotos: Ronnie Golz, 24.4.07 |
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29.01.07
Konstituierung des "Runden Tisches"
Der
Runde Tisch tagt zum ersten Mal in
den Räumen der Stiftung Topographie
des Terrors.
Stresemannstrasse 111, 10963 Berlin
Telefon 030/25 45 09-0, Fax 030/25 45
09-99
E-Mail:
info@topographie.de
URL:
http://www.topographie.de |
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"T4"-Gedenkstätte
Tiergartenstraße 4 in Berlin - das war der Ort, an dem die
geheime Zentral-dienststelle der Nationalsozialisten stand, wo
die systematische Massentötung psychisch kranker und geistig
behinderter Menschen unter der beschönigenden Überschrift
„Euthanasie“ geplant und organisiert wurde.
Mehr als 70 000 Patienten und Patientinnen psychiatrischer
Anstalten fielen zwischen 1940 und 1941 der ersten zentral
organisierten Massenver-nichtungsaktion im Nationalsozialismus -
der geheimen
„Aktion T4“ - zum Opfer.
Nach Protesten aus der Bevölkerung, vor allem aus Kreisen der
Kirche, wurde die Aktion zwar offiziell im Sommer 1941 beendet,
aber danach dezentral weitergeführt. Nach Schätzungen wurden
bis Kriegsende mehr als 200 000 Patientinnen und Patienten durch
Gas, Medikamente, Nahrungsentzug oder Injektionen getötet.
In den Gaskammern von Bernburg, Brandenburg, Grafeneck, Hadamar,
Hartheim und Pirna-Sonnenstein erprobten die Täter erstmals ihre
systematische, fabrikmäßige Tötungstechnologie. Heute wissen
wir, dass es von den „Euthanasie“-Verbrechen eine direkte
Verbindung zum Holocaust, der Auslöschung der Juden Europas
gibt.
Die Medizinverbrechen der Nazis wurden in Deutschland
jahrzehntelang verdrängt und verschwiegen und sind bis heute
noch nicht im breiten Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert.
Fast 70 Jahre nach den Verbrechen ist der Gedenkort an der
Philharmonie heute ein eher trostloser Ort. Die ebenerdige,
unscheinbare Gedenktafel für die „Euthanasie“-Opfer wird von
vielen Passanten kaum bemerkt und die nachträglich den Opfern
gewidmete Plastik "Berlin Junction" von Richard Serra wird
häufig eher als Kunst am Bau wahrgenommen.
Diese Art des Gedenkens an einem für die Geschichte der
„Euthanasie" so zentralen Ort wird nicht nur von mir als
unwürdig und unangemessen empfunden. Im Herbst 2006
veröffentlichte ich hier erstmals die Forderung nach einer
Neugestaltung der Gedenkstätte. Parallel dazu schrieb ich viele
Briefe und Petitionen.
"Runder Tisch" bei der Stiftung Topographie des Terrors
"Überlegungen zur
Umgestaltung des 'T4'-Gedenkortes"
Es war Prof. Nachama von der
Stiftung Topographie des Terrors,
der den vielfach geäußerten Unmut über die Situation an diesem
historischen Ort zu Beginn des Jahres 2007 zum Anlass nahm,
Betroffene, engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen
und Vertreter verschiedener Einrichtungen und zuständiger
Behörden zu einem Runden Tisch einzuladen, um über die
notwendigen Schritte hin zu einer Neugestaltung des Ortes zu
beraten. Seither trifft sich der Runde Tisch regelmäßig in den
Räumen der Stiftung Topographie des Terrors. Er hat es sich zur
Aufgabe gemacht, auf den aktuellen Missstand aufmerksam zu machen
und die Diskussion um eine angemessene, würdige Neugestaltung
des Gedenkortes im Rahmen der städtebaulichen Umgestaltung des
Kulturforums voranzutreiben.
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2006/07
Fotos
von der Gedenkstätte an der Philharmonie
© J. Falkenstein
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...
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Text auf der Gedenktafel:
Ehre den vergessenen Opfern
"An dieser Stelle, in der
Tiergartenstraße 4, wurde ab 1940 der erste
nationalsozialistische Massenmord organisiert, genannt
nach dieser Adresse Aktion T4.
Von 1939 bis 1945 wurden
fast 200.000 wehrlose Menschen umgebracht. Ihr Leben wurde
als "lebensunwert" bezeichnet, ihre Ermordung hieß
"Euthanasie".
Sie starben in den
Gaskammern von Grafeneck, Brandenburg, Hartheim, Pirna,
Bernburg und Hadamar.
Sie starben durch
Exekutionskommandos, durch geplanten Hunger und Gift.
Die Täter waren
Wissenschaftler, Ärzte, Pfleger, Angehörige der Justiz, der
Polizei, der Gesundheits- und Arbeitsverwaltungen.
Die Opfer waren arm,
verzweifelt, aufsässig oder hilfsbedürftig.
Sie kamen aus
psychiatrischen Kliniken und Krankenhäusern, aus Altenheimen
und Fürsorgeanstalten, aus Lazaretten und Lagern.
Die Zahl der Opfer ist groß,
gering die Zahl der verurteilten Täter." |
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